Rat & Hilfe
Sonntag, den 07. Februar 2010 um 21:32 Uhr
(M)eine Stunde für Wuppertal
Website: http://meinestundefuerwuppertal.de
Ansprechpartnerin: Angelika Leipnitz, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Ehrenamt
Seit 2006 gibt es im Rathaus Barmen die Servicestelle Ehrenamt www.wuppertal.de Die trägerunabhängige Beratungs- und Kontaktstelle ist Anlaufstelle für alle Themen rund ums Ehrenamt. Bürger/innen, die sich ehrenamtlich engagieren wollen, erhalten hier passende Angebote der Vereine und Organisationen in Wuppertal. Wenn Sie Beratung und Unterstützung bei der Umsetzung Ihrer Projektideen benötigen oder als Verein bzw. Organisation weitere Ehrenamtliche suchen, sind Sie beim Service Ehrenamt ebenfalls richtig. Außerdem können alle Wuppertaler ihre geplanten oder geleisteten Stunden für Wuppertal der Servicestelle Ehrenamt melden oder direkt auf der Homepage eingeben: www.einestundefuerwuppertal.de

Initiative „Schau nicht weg“
Website: http://schaunichtweg.info/ansprechpartner_wuppertal.5001.html
Ansprechpartnerin: Anke Vaupel, T. 563-5605, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Kinder und Jugendliche vor Gewalt schützen
Das Ziel der Cronenberger Initiatoren der Aktion „Schau nicht weg“ war und ist das Anliegen, die Be-völkerung auf die Notsituation von Kindern und Jugendlichen aufmerksam zu machen. Immer öfter werden sie auf offener Straße Opfer von Gewalt anderer Jugendlicher. Die Formen der Auseinander-setzung unter Kindern und Jugendlichen haben sich geändert. Kinder müssen häufig die Erfahrung wachsender Brutalität und mangelnder Toleranz im Umgang miteinander machen. Oft mangelt es an mitmenschlicher Hilfe. Auch Erwachsene können in Notsituationen geraten, wie uns zahlreiche Me-dienberichte lehren. Dann sind auch sie auf Hilfe Dritter angewiesen. Es ist wünschenswert, dass es Menschen gibt, die sich bei Bedarf ein Herz fassen und helfen. Es darf nicht sein, dass sich Menschen aller Altersgruppen nicht mehr allein auf die Straße trauen und bei einbrechender Dunkelheit die Wohnung nicht mehr verlassen.
Mit dem Aufkleber „Schau nicht weg“ in den Fenstern von Wohnungen und Geschäften, an Haustüren oder Fassaden drücken Menschen ihre Hilfsbereitschaft aus. Vor Gewalt flüchtende Menschen finden auf diese Weise einen Schutzraum, der Hilfe bietet und von dem aus die Polizei gerufen werden kann.
Mehr Informationen: Website: http://schaunichtweg.info/ansprechpartner_wuppertal.5001.html

 

Familienclub Wuppertal
Website: www.wuppertal.de
Ansprechpartnerin: Anita Kretschmer, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Im Familienclub Wuppertal haben sich unterschiedliche Partner (Unternehmen, Verbände, Initiativen und die Stadt Wuppertal) zusammengeschlossen, um Angebote für Familien in den Bereichen Wirt-schaft, Soziales, Gesundheit, Umwelt, Kultur, Freizeit, Bildung und Sport zu entwickeln und zu präsen-tieren.
Der Familienclub Wuppertal informiert regelmäßig über regelmäßige und besondere Veranstaltungen in den Wuppertaler Medien und im Internet und lädt dir Familien ein, ihre Freizeit aktiv und gemeinsam in Wuppertal zu verbringen.

Gemeinschaftsaktion für Familien
Die Lebensbedingungen für Familien müssen verbessert werden. Von Familienfreundlichkeit profitie-ren nicht nur die Familien, sondern auch Kommunen, Unternehmen, Vereine und das öffentliche Le-ben. Vor diesem Hintergrund wurde der Familienclub Wuppertal als bemerkenswerte Gemeinschafts-aktion ins Leben gerufen. Da der Familienclub als wichtiger Beitrag für die Zukunftsgestaltung Wup-pertals anerkannt ist, findet das bürgerschaftliche und unternehmerische Engagement die Unterstüt-zung der Stadtverwaltung.

Wuppertaler Familienpaten
Website: www.familien-paten.de
Ansprechpartner: T. 245-1956
Begleitung für Familien
Unter dem Dach des Elberfelder Nachbarschaftsheimes hat sich ein Bündnis für Familie formiert, das vom städtischen Ressort Kinder, Jugend und Familie gefördert wird. Bürger unterstützen ehrenamtlich Familien und fungieren als Ansprechpartner in Alltagsfragen, bei Problemen, Arbeitslosigkeit, Krank-heit und in Erziehungsfragen. Das Projekt sucht Bürgerinnen und Bürger für diese Patenschaften.
Mehr Informationen sind online erhältlich: www.familien-paten.de.

Kindertal
Website: www.kindertal.de
Ansprechpartnerin: Yvonne Peterwerth
„Kindertal“ hilft Kindern in Wuppertal
(yp). Fast 20.000 Kinder und Jugendliche in Wuppertal leben an der Armutsgrenze - und ihre Zahl steigt ständig. Gleichzeitig steht immer weniger Geld für die notwendige Betreuung von Kindern und Jugendlichen in unserer Stadt zur Verfügung. Die Kinder leben zum Teil in schwierigen sozialen Ver-hältnissen. Sie wachsen in engen Wohnungen auf, an Freizeitangeboten mangelt es und sie müssen früh lernen wegen finanzieller Schwierigkeiten auf Vieles zu verzichten. Die Aktion „Kindertal“ unter-stützt diese Kinder und kauft zum Beispiel dringend nötige Möbel für das Kinderzimmer, übernimmt Mitgliedsbeiträge für den Sportverein oder finanziert wichtige Erholungsfreizeiten.
Mehr Informationen zu „Kindertal“ finden Sie auf www.kindertal.de.

Wuppertal hilft
Website: www.wuppertal-hilft.de
Ansprechpartner: Moni Hensche, Stefan Mageney. E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
 

Wuppertaler Tafel
Website: www.wuppertaler-tafel.de
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Ansprechpartner: NN, E-Mail:
Ort: Kleiner Werth 50
Hilfe gegen Hunger
(kgc). „Wir haben etwas gegen Hunger“ ist das Leitmotiv der „Wuppertaler Tafel“, die ihr Domizil von Elberfeld zum Kleinen Werth 50 in Oberbarmen verlegt hat. Lebensmittel werden von Spendern ge-sammelt und an Bedürftige verteilt. Zum Aufgabenbereich gehören außerdem medizinische Versor-gung und die Ausgabe von Kleidung, Hausrat und Möbel an soziale Schwache. Ehrenamtliche Helfer sind ebenso willkommen, wie Spender von großen und kleinen Beträgen. Auch Werbung im Bekann-tenkreis ist wichtig.
Im Langerfelder CVJM-Haus Am Hedtberg 12 ist mittwochs von 15-16 Uhr der Tafelladen geöffnet.
Mehr Informationen sind online erhältlich: www.wuppertaler-tafel.de.

 

Wuppertaler Kindertafel
Ansprechpartnerin: Frau Mallmann, T. 434441
Ort: Kindertafel-Speiseraum, Kleiner Werth 50
Öffnungszeit: Montag bis Freitag, 14.00-16.00
Kaufhaus der kleinen Preise
Ort: Kleiner Werth 50
Ansprechpartner/Info-Telefon 432946
 

 

Bücherflohmarkt der Wuppertaler Tafel
Website: www.wuppertaler-tafel.de
Ort: Rauer Werth 18
Bücher spenden, verkaufen und der Tafel helfen
(kgc). Ehrenamtliche der Wuppertaler Tafel betreiben im Nachbarhaus Rauer Werth 18 einen Bücher-flohmarkt, der mittwochs von 14 bis 18 Uhr und am ersten Sonntag im Monat von 10 bis 17 Uhr geöff-net ist. Spenden von gut erhaltener Literatur sind willkommen. Bücher aus über 50 Fachgebieten werden günstig zum Wohle der Wuppertaler Tafel abgegeben.

Wuppertaler in Not (WIN)
Website: www.win-wuppertal.de
Ansprechpartner: Redaktionsleiter der Wuppertaler Medien
Hilfe in der Not
(kgc). Der Verein „Hilfe für Wuppertaler in Not“ ist eine Initiative der Wuppertaler Medien, von der Westdeutschen Zeitung über die Wuppertaler Rundschau und Radio Wuppertal bis zum WDR und dem Presseamt der Stadt Wuppertal. Die Hilfe erfolgt diskret und verschwiegen, nachdem Fachleute hilfsbedürftige Personen benannt und ehrenamtliche Außendienstler den Bedarf festgestellt haben. Hilfe gab und gibt es für Familien und Alleinstehende mit Kindern in Notlagen, bei Belastungen durch Krankheit, Tod, Bränden oder Schicksalsschlägen.
Mehr Informationen sind online erhältlich: www.win-wuppertal.de.

 

Senioren für Senioren (Sicherheitsberater)
AnsprechpartnerInnen:
Barmen: Ingeburg Bredtmann
Barmen-Süd: Astrid Heckersbruch, Wolfgang Stüting
Oberbarmen: Heide Harms, Werner Homberger
Langerfeld: Margret Hahn
Beyenburg: Werner Bierschenk
Senioren helfen Senioren
Vielfältiges Spielfeld für Vorbeugung und Nothilfe
(kgc). Einen umfassenden Service für Menschen im fortgeschrittenen Lebensalter haben Polizei und Stadtverwaltung gemeinsam mit weiteren Kooperationspartnern konzipiert. 16 Männer und Frauen haben sich zu Seniorenberatern ausbilden lassen und engagieren sich ehrenamtlich in ihren Stadttei-len. Beispielsweise stehen im Barmer Süden, also dem Heckinghauser Quartier Heidt, Astrid He-ckersbruch und Wolfgang Stüting, in Barmen-Mitte Ingeburg Bredtmann, in Oberbarmen Heide Harms und Werner Hömberger, in Langerfeld Margret Hahn und in Beyenburg Werner Bierschenk als An-sprechpartner und Vermittler bereit. Unter dem Motto "Senioren für Senioren" bieten sie vorbeugend zu vielen Themen von der Kriminalprävention über das Verbraucherrecht bis zur Vorsorge ihre Hilfe an. Über das Aufgabenspektrum berichteten die Seniorenberater gern und freuen sich über weitere Einladungen in Gruppen und Vereine.
Von Trickdiebstahl, Handtaschenraub, Einbrüchen, Haustürgeschäften oder Nötigung bei so genann-ten Kaffeefahrten kann man schnell betroffen sein. "Dann stellt sich die Frage, was mache ich jetzt", spricht einer der Teilnehmer aus dem Erfahrungsschatz seines Teams und dessen Berater. Das gilt ebenso für persönliche Angelegenheiten, wie Vorsorge- und Betreuungsvollmacht, Brandschutz, Erste Hilfe, und gefährliche Situationen im Straßenverkehr und im Wohnbereich. Gänge zur Stadtverwaltung und zu Hilfeeinrichtungen sind selten gewöhnlich. "Als Sicherheitsberaterinnen und Berater können wir praxisnahe Hilfestellung leisten und im Falle von nachbarschaftlichen Streitigkeiten den Weg zum Schiedsmann ebnen, munterte eine Seniorenberaterin zur Kontaktaufnahme auf. Erreichbar sind die Helfer und Helferinnen über die Polizei-Dienststelle Kriminalprävention/Opferschutz (Thomas Kittler, Telefon 284-1815) oder den städtischen Service Ehrenamt (Angelika Leipnitz, Telefon 563-6501).
Das Überwinden der Schwellenangst ist den Seniorenberatern ein wichtiges Anliegen. Aber auch das Öffnen der Augen für aufmerksame Beobachtungen der Nachbarschaft. Einbrüche fallen nicht vom Himmel und Diebstählen lässt sich in vielfältiger Form - nicht nur technisch - vorbeugen. Interessierten Gruppen und Vereinen steht neben den Seniorenberatern beispielsweise auch die Schauspielgruppe der Polizei, "Die Krimis", für Gastspiele bereit.
Im Internet gibt es Informationen unter: www.seniorensicherheitsberater.de

ZWAR (Zwischen Arbeit und Leben), Arbeiterwohlfahrt Wuppertal
Website: www.awo-wuppertal.de; www.zwar-wuppertal.de
Ansprechpartnerin: Monika Volmert
ZWAR-Gruppen: Barmen, Heckinghausen, Wichlinghausen, Frauen
ZWAR bedeutet: Zwischen Arbeit und Ruhestand
In den ZWAR-Gruppen finden sich Menschen von 50 - ??? Jahren und gestalten gemeinsam ihre „dritte Lebenszeit“. Sie treffen sich regelmäßig, werden gemeinsam älter, unternehmen viel miteinan-der, schließen neue Freundschaften, sind füreinander da, streiten auch manchmal und finden Lösun-gen miteinander. In Barmen gibt es Zurzeit 4 Gruppen: Barmen, Heckinghausen, Wichlinghausen, Frauengruppe Wuppertal.
Mehr Informationen sind online erhältlich: www.awo-wuppertal.de, www.zwar-wuppertal.de

 

Friedrich-Spee-Akademie
Website: www.friedrich-spee-akademie.de
Ansprechpartner: Jochen Philipps
Friedrich-Spee-Akademie im Bergischen Land
(kgc). Im Bergischen Land ist 2006 nach erfolgreichen Starts in Düsseldorf, Mönchengladbach. Berlin, Hamburg, München und Frankfurt die 8. Friedrich-Spee-Akademie gegründet worden. Diese alternati-ve Erwachsenenbildungseinrichtung wurde 1996 durch Bernhard B. Lamprecht mit engagierten Per-sönlichkeiten ins Leben gerufen. Er war auch an der Wupper Geburtshelfer.
Das Ausscheiden aus dem Beruf bei gleichzeitigem Anstieg der Lebenserwartung ist eine neue Her-ausforderung an unsere Gesellschaft. Menschen in der zweiten Lebenshälfte betrachten das Leben ohne Erwerbstätigkeit als erfüllte Zeit. Dadurch eröffnen sich neue Möglichkeiten: ohne Alltagsver-pflichtungen Hobbys nachzugehen, Kenntnisse aufzufrischen oder berufliches Wissen, Erfahrungen und kreative Fähigkeiten zu vermitteln. „Ein Forum für neue soziale Kontakte, die innere Zufriedenheit geben“, erläutert Jochen Philipps.
Die Ziele der FSA sind klar formuliert. Die Akademie möchte in Kooperation mit anderen Institutionen durch Kultur- und Bildungsangebote den Menschen „über 50“ Anregungen geben, ihr Leben aktiv und lebendig zu gestalten. Sie will dazu beitragen, dass sich die wachsende Gruppe der älteren Bürgerin-nen und Bürger am gesellschaftlichen Dialog beteiligt. Das Angebot soll denjenigen Menschen Anre-gungen geben, die durch Engagement und Aktivität als Teilnehmer, Mitarbeiter und Referenten ihr Leben nach ihrer Arbeitszeit als glücklichen „Unruhestand“ gestalten wollen. „Wir sollten miteinander den gesellschaftlichen Dialog suchen“, hofft Bernhard B. Lamprecht zuversichtlich.
Die Semester beinhalten soziale, kulturelle und politische Themen. Gemeinsam mit Partnern ist eine aktive und lebendige Freizeitgestaltung das Ziel. Dazu wurden die Fachbereiche Archive, Computer und Neue Medien, Literatur, Frauen, Geschichte, Gesundheit, Kunst, Musik, Natur, Politik und Gesell-schaft, Recht, Reisen, Religion, Soziales, Wohnen im Alter, Wirtschaft und Banken ausgewählt. Vor-träge und Beratungen finden in bekannten Räumen statt.
Angeboten wird nach dem Motto „von Bürgern für Bürger“ ein breit gefächertes Veranstaltungspro-gramm für die Generation „50 plus“. Das erinnert an die Volkshochschule, unterscheidet sich aber in drei Punkten maßgeblich. „Wir vermeiden so weit wie möglich Kosten für die Teilnehmer“, stellt Jo-chen Philipps fest. Die einzelnen Vorträge, Symposien, Ausflüge oder Führungen sind speziell auf eine definierte Altersgruppe zugeschnitten. Außerdem verfügt die Akademie nicht über ein eigenes Haus, sondern die Veranstaltungspartner stellen jeweils ihre Räumlichkeiten zur Verfügung. „Das Geben und Nehmen spart Kosten“, weiß Lamprecht aus anderen Städten.
„Den „Golden Agern“ bieten sich ohne Alltagssorgen neue Möglichkeiten, Kenntnisse aufzufrischen, Hobbys nachzugehen, Erfahrungen und kreative Fähigkeiten zu vermitteln“, erklärt Bernhard B. Lamp-recht das bereits anderswo erfolgreiche Modell. Angebote sollen wenig bis nichts kosten und durch Partner getragen werden. Dazu gehören auch Gestaltung und Druck einer Programmbroschüre.
Die Akademie fühlt sich dem Dichter, Theologen, humanistischen Denker und mutigen Tatmenschen aus dem Rheinland, Friedrich Spee von Langenfeld (25.02.1591-07.08.1635) verpflichtet, weil er durch sein persönliches, soziales Engagement Vorbild war und ist.
Ergänzende Informationen sind online im Internet erhältlich: www.friedrich-spee-akademie.de. Die Anschrift: Friedrich-Spee-Akademie Bergisch Land, Marianne Ronneberger, Kronprinzenallee 92, 42119 Wuppertal.

 

Geschichtswerkstatt Barmen-Mitte
Internet: www.wuppertal.de
Ansprechpartner: Klaus-Günther Conrads, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Die Wiederentdeckung verborgener Schätze als Ziel
(kgc). Gemeinsam haben der Bergische Geschichtsverein und das Kulturbüro der Stadt Wuppertal 2003 eine Geschichtswerkstatt aus der Taufe gehoben, die sich um die verborgenen Schätze der Industriegesellschaft kümmern sollte. Die Mitglieder der aktiven Bürgerbewegung von Bürgern für Bürger haben die bemerkenswerte Geschichte erlebbar gemacht und bringen Menschen in Bewe-gung. „Helfen Sie uns, verborgene Schätze in Barmen zu heben und bringen Sie Ihre Kompetenz ein,“ munterte Dr. Sigrid Lekebusch, Vorsitzende der Wuppertaler BGV-Abteilung, potentielle Kandidaten und erfahrene Lokalforscher ein.
Auf Stadtteilebene wurden Sehenswürdigkeiten entdeckt, vernetzt und Exkursionen vorbereitet. Ins-gesamt sind bis 2007 13 Routen entstanden, die im Barmer Raum Unterbarmen, den Sedansberg, Wichlinghausen, Heckinghausen-Öhde, Langerfeld und Beyenburg tangieren. Barmen-Mitte, Hecking-hausen und Oberbarmen fehlen.
Die Routen zeigen, wie informativ und spannend diese Art von Wanderungen sein kann. Neben Textil als Teil der Wirtschaftsgeschichte hoffen die Initiatoren auf die Themen Sozial-, Ideen-, Verkehrs- und Urbanisierungsgeschichte. Zu den attraktiven Gebäuden wurden Wege geplant.
Die früher für Kultur zuständige Beigeordnete Marlis Drevermann, die sich über die finanzielle Förde-rung durch die NRW-Stiftung Natur- und Heimatkunde freute, sprach von einem „laufenden, dezentra-len Haus der Stadtgeschichte“ und hoffte, dass sich auch unorganisierte Bürger mitnehmen lassen. Der frühere BGV-Abteilungsvorsitzende Professor Volkmar Wittmütz erinnert an Wuppertals ruhmrei-che Vergangenheit von der frühen Eisenbahnentwicklung über den Maschinenbau, die chemische Industrie und die frühzeitig für Zuwanderer geschaffene Infrastruktur, deren bauliche Zeugen wieder-entdeckt werden müssen, wie es Dr. Michael Metschies (+) vor rund 35 Jahren in seinem Buch „Wup-pertal wiederentdeckt“ vorgemacht hat. Wittmütz vergleicht: „Wir kennen Kaiser Barbarossa und Karl den Großen besser, als die Geschichte unserer Großväter.“ Die Beschäftigung und Auseinanderset-zung mit den Leistungen unserer Vorfahren wird erfahrungsgemäß Spaß machen und man nimmt an der Förderung einer lokalen Identität teil, die im übrigen in Wuppertal sehr ausgeprägt ist, wie Zuge-wanderte schnell bemerken.
Wer sich in einem Barmer Quartier an der Erstellung von informativen Wanderrouten beteiligen möch-te, kann sich von Klaus-Günther Conrads (Telefon 4605327) über Einzelheiten informieren lassen.
Zuletzt geändert am: Dienstag, den 23. Februar 2010 um 18:14 Uhr
Zurück nach Oben